Passt die Bewegung?

Noten, wie in der Schule

Was nützt die Bewegung, wenn sie am Ziel vorbeischießt: Thema verfehlt! Sie stecken viel Zeit in ihre Ziele, noch mehr Energie in ihre Bewegung. Erst der Vergleich sichert die Erkenntnis, ob die Bewegung passt.

 

Wozu Bewegungen bewerten?

Deckung Ziele und Lösung

Ziele definieren ist eine Sache, passende Lösungen finden etwas völlig anderes. Wer nicht vergleicht, läuft Gefahr sich zu täuschen. Die Bewegung scheint zu passen, bis sie in der Anwendung misslingt.

Entscheidung vorbereiten

Wer nie zum Ende kommt, hängt fest. Die Bewertung zwingt hinzusehen und auf eine Entscheidung zuzusteuern.

Zyklus für Verbesserung anstoßen

Wer feststellt, dass seine Bewegung nicht passt, dreht die nächste Schleife. Ziele überarbeiten, Bewegung verändern, dann wieder bewerten, bis es passt.

 

Bewegungen bewerten, aber wie?

Wann bewerten?

Eine Bewertung verlangt weder „perfekt gewählte“ Ziele, noch eine endgültige Lösung. Starten Sie eine Bewertung, sobald Sie erste Ideen für Ziele und Lösungen haben. Sie werden diesen Schritt viele Male ausführen. Es gibt an dieser Stelle keine „Vollendung“.

Ziele zusammenstellen

Untersuchen sie ihre Ziele auf Konflikte und Konkurrenz. Welche Ziele können nicht gleichzeitig gelöst werden oder beeinflussen sich gegenseitig? Welche Ziele sind am wichtigsten? Wählen Sie Ziele für ihre Betrachtung. Verwenden Sie die wichtigsten Ziele für ihre Bewertung. Untergeordnete Ziele spielen erst bei Diskussionen um Details eine Rolle.

Lösung zusammenstellen

Wählen Sie aus ihren Ansätzen eine Bewegung für den Vergleich. Mit ein bisschen Gefühl sortieren Sie schlechte Ansätze früh aus.

Vergleich Ziele und Lösung

Stellen Sie Ziele und Lösung gegenüber. Erfüllt die Lösung die Ziele? Vollständig, teilweise oder überhaupt nicht?

Die nächste Lösung

Haben sie weitere Lösungen? Dann belassen Sie ihre Ziele gleich und vergleichen die nächste Bewegung.

Der Schritt zurück

Nicht immer ergibt sich eine passende Bewegung. In diesem Fall gilt: Zurück auf Los und Ziele und Bewegungsansätze überprüfen. Sind die Ziele richtig gesetzt oder zu hoch gesteckt? Lässt sich die Bewegung noch anpassen, sodass Ziele erfüllt werden?

Wie wählt man Methoden?

Orientieren Sie sich am Diagramm des Vorgehens. Jede Phase benötigt eigene Methoden. Eine Übersicht der Phasen finden Sie hier. In den Kategorien sind die passenden Methoden eingeordnet.

Womit beginnt man? Was folgt?

Ein stures Vorgeben ergibt wenig Sinn. Situationen und Bewegungen sind meist zu verschieden. Stützen Sie sich auf Grundmuster. Später hilft Ihnen ihre Erfahrung.

Allgemeines Muster

 

Muster: Zielerreichung bewerten

  • Bewerten verlangt den Vergleich ihre Ziele. Also: Halten Sie ihre Ziele bereit.
  • Führt ihre Bewegungen Sie näher an ihre Ziele? Die Bewertung zeigt, ob die Bewegung hilft oder schadet.
  • Bewegungen laufen nie perfekt. Ablaufvarianten fordern jede Bewegung heraus. Bestimmen Sie deren Auswirkungen auf ihre Ziele.
  • Halten Sie Maß bei der Anzahl oder Schwierigkeit ihrer Ziele. Hat ihr Gegner einfachere oder weniger Ziele, ist er im Vorteil.

 

Ab hier beginnt die Baustelle. Bitte gedulden Sie sich.