Wo will ich hin?

Ohne Ziele keine Richtung

Zitat Lucius Annaeus Seneca

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“

Sprich: Wer keine Ziele besitzt, weiß auch nicht wohin er gehen will. Wer die Handgelenkbefreiung fest im Blick behält, muss vorher entschieden haben: Niemand hält mich fest!

 

Wozu Ziele?

Die Richtung bestimmen

Seneca hat alles gesagt. Ohne Ziele findet sich keine Richtung. Bewegungen ohne klare Richtung irren umher und werden keinen Anforderungen gerecht.

Den Fokus setzen

Nicht jedes Ziel lässt sich erreichen. Schlimmer sind widersprüchliche Ziele. Wird ein Ziel erreicht, schlägt ein anderes fehl. Wer das nicht erkennt, wird ständig in der Richtung schwanken. Dieser Fall erfordert sich zu fokussieren und heißt: Ich entscheide mich bewusst für eine Richtung. Die andere Richtung ist nicht schlechter, aber sie ist nicht Teil meines Weges. Ich akzeptiere die Nachteile dieser Wahl und konzentriere mich auf den Gewinn.

Ein Urteil vorbereiten

Bewegungen mögen prachtvoll anzusehen sein, aber erfüllen Sie ihren Zweck? Wer urteilt, der vergleicht. Die Bewegung ist die eine Seite, Ziele bilden die Gegenseite des Vergleichs. Wer keine Ziele benennt, dem steht kein Urteil zu.

 

Ziele festlegen? Ja, aber wie?

Welche Ziele festlegen?

Das Problem bildet den Anfang. Das Handgelenk, das befreit, der Schlag, der abgewehrt werden will. Danach kommen Perspektiven der Fachgebiete hinzu: Kräften begegnen, Ablaufvarianten lösen oder Fehlwahrnehmungen reduzieren. Erfahrung oder Checklisten bilden die Grundlage dieser Betrachtungen.

Wann Ziele festlegen?

Eine frühe oder späte Wahl spielt keine Rolle. Irgendwann kommt der Moment für ein Urteil. Spätestens an diesem Punkt sind klare Ziele notwendig. Wer im Gegensatz planvoll vorgeht, wird früh Ziele setzen und die Richtung vorgeben.

Wann Ziele verändern?

Ziele bilden Grenzen und geben die Richtung vor. Sie führen zu Lösungen, aber auch in Sackgassen. So müssen zu hohe oder unrealistische Ziele erkannt und verändert werden. Kennzeichen sind schlechte Bewertungen von Bewegungsentwürfen oder wenn keine Bewegung passend erscheint.

Wie Ziele verändern?

Denken Sie in Bandbreiten statt in Fixpunkten. Das Ziel „ich akzeptiere keinen Treffer“ wird verändert zu „ich vermeide Treffer“ oder „ich versuche so wenige Treffer wie möglich zu erhalten“.

Wie wählt man Methoden?

Orientieren Sie sich am Diagramm des Vorgehens. Jede Phase benötigt eigene Methoden. Eine Übersicht der Phasen finden Sie hier. In den Kategorien sind die passenden Methoden eingeordnet.

Womit beginnt man? Was folgt?

Ein stures Vorgeben ergibt wenig Sinn. Situationen und Bewegungen sind meist zu verschieden. Stützen Sie sich auf Grundmuster. Später hilft Ihnen ihre Erfahrung.

Allgemeines Muster

 

Muster: Die gewollte Situation aufnehmen

 

Muster: Mit Zielen arbeiten

 

Ab hier beginnt die Baustelle. Bitte gedulden Sie sich.