Schwerpunkt für Ziele setzen

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Das Wichtige zuerst

Sind die Zielkonflikte klar, beginnt der harte Teil. Was ist am Wichtigsten? Diese Entscheidung ist nicht einfach. Wer sich für etwas entscheidet, entscheidet sich im gleichen Zug gegen etwas. Ein Fokus reduziert aufs Wesentliche und wer sagt, dass er später nicht neu gesetzt wird?

Die Methode dient dem Setzen von Schwerpunkten. Ohne Schwerpunkte lähmen Zielkonflikte ihr Denken. Erst der Fokus erlaubt neue Lösungen und bietet die Chance Konflikte zu entschärfen.

Sie können diese Methode nutzen, wenn es Streit um die Ausrichtung einer Bewegung gibt. Jeder Beteiligte bevorzugt andere Ziele. Seien Sie offen, was Sie vorhaben. Dann steht jedem frei, ob er ihren Gedanken folgt.

Beispiel

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Wie geht man vor?

  • Ihre Liste mit Zielen und deren Widersprüchen bildet die Grundlage.
    • Beispiel: Zielkonflikt zwischen „Bewegung kennenlernen“ und „Annäherung an die Anwendung“
  • Wählen Sie probeweise ein Ziel aus.
    • Beispiel: Schwerpunkt auf Didaktik und Kennenlernen der Bewegung
  • Erarbeiten Sie die Konsequenzen, falls dieses Ziel der Schwerpunkt wird.
    • Beispiel: Annäherung an die Anwendung wird zurückgestellt
    • Konsequenz: Trainierte Bewegung wird in der Anwendung fehlschlagen.
  • Gehen Sie in dieser Art durch alle Ziele und erarbeiten Sie die Konsequenzen.
  • Überlegen Sie: Was ist zum jetzigen Zeitpunkt am Wichtigsten?
  • Wählen Sie das wichtigste Ziel als Schwerpunkt.
    • Kriterien: Informationen gewinnen oder Lösung weiter ausarbeiten.
  • Ordnen Sie die verbliebenen Ziele unter.
  • Dokumentieren Sie Ziele und Konsequenzen mit Hilfe einer Mind-Map.
    • Je näher das Ziel zur Mitte ist, umso wichtiger ist es.
    • Zweigen Sie weitere Punkte für Ziele und Konsequenzen ab.
    • Weniger wichtige Ziele werden schrittweise weiter außen platziert.
    • Ordnen Sie Varianten für Schwerpunkte hinzu.

 

Beispiel

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  • Stimmen Sie sich mit anderen Beteiligten ab und bitten Sie um Zustimmung für den Schwerpunkt.
  • Bei Bedarf: Erstellen Sie eine Planung, wie der Schwerpunkt verändert wird. Dann erkennt jeder, wie es weitergeht und wann seine Ziele dran sind.
    • Beispiel: Dokumentieren Sie die Planung mittels Zeitstrahl.

Was ist das Ergebnis?

Mit Hilfe des Schwerpunkts gewinnen sie Freiheit und arbeiten weiter an konkreten Lösungen. Kompromisse werden dadurch weniger schmerzhaft. Zusätzlich versteht jeder ihren Weg.

Typische Fehler

Grenzen Sie den Fokus ausreichend von anderen Zielen ab. Andernfalls wird ihre Lösung nur ein lauer Kompromiss.

Stimmen Sie ihre Schwerpunkte mit ihren Partnern ab. Jeder folgt anderen Zielen und Streit im Training ist unnötig.

Wie geht es weiter?

Planen Sie ihre Schwerpunkte. Jeder Fokus liefert Informationen und neue Ansätze für Lösungen. Danach verändern Sie Lösungen und schwächen Zielkonflikte ab.

Der Artikel wurde am 23. Oktober 2017 unter der Kategorie Methoden, Ziele formulieren veröffentlicht.