Situation und Erfolgsbedingungen vergleichen

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Ohne Räder kein Auto

Ein Auto braucht Motor, Räder und Sitze. Sie sehen ein Auto ohne Räder? Sofort ist klar: So wird das nichts. Gleicher Fall bei Bewegungen: Die Erfolgsbedingung verlangt stärker als der Gegner zu sein. Die Situation gibt das nicht her? Sie sind schwächer? So schlägt die Bewegung fehl.

Die Methode dient dem Untersuchen und Bewerten von Lösungen, der Informationsbeschaffung und der Dokumentation.

Benutzen Sie diese Methode, wenn Sie ihre Bewegung absichern wollen.

Beispiel

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Wie geht man vor?

  • Beschreiben Sie die Situation.
  • Beschreiben Sie die Erfolgsbedingungen
  • Stellen Sie die Ergebnisse in einer Tabelle gegenüber (siehe oben, umfassendere Tabelle hier).
  • Bestimmen Sie, ob die Bedingung erreichbar ist.
    • Ja oder Nein?
  • Schätzen Sie ein, ob ein Nicht-Erreichen akzeptabel ist.
    • Kritisch oder unkritisch, sodass Ziele fehlschlagen?
  • Tragen Sie ihre Entscheidung zum Angleichen ein.
    • Notwendig oder nicht notwendig.
    • Möglich oder nicht möglich.
  • Falls nötig, tragen Sie Maßnahmen zum späteren Angleichen ein.

Was ist das Ergebnis?

Sie erhalten einen Überblick, ob ihre Bewegung gelingen kann. Erreichen Sie die Bedingungen nicht, gehen Sie ein Risiko ein.

Typische Fehler

Beschönigen Sie nichts, reden Sie nichts schlecht. Konzentrieren Sie sich auf ihre Ziele: Bewegungen für Problemstellungen entwerfen. Schönfärberei und Miesmacherei sind da fehl am Platz.

Wie geht es weiter?

Sind die Erfolgsbedingungen erreichbar? Wenn nein, überarbeiten Sie ihre Bewegung oder passen die Situation an. Wenn ja, sichern Sie ihre Bewegung mit Hilfe von Belastungstests ab.

Der Artikel wurde am 27. Januar 2018 unter der Kategorie Bewerten, Dokumentieren, Informationen beschaffen, Methoden, Situation untersuchen veröffentlicht.